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Mantis Biotech entwickelt digitale Zwillinge des menschlichen Körpers

Das Startup Mantis Biotech erstellt aus verschiedenen Datenquellen synthetische Datensätze, um digitale Zwillinge des menschlichen Körpers zu entwickeln. Diese sollen Anatomie, Physiologie und Verhalten repräsentieren und das Datenverfügbarkeitsproblem in der Medizin lösen.

Einordnung

Mantis Biotech adressiert ein fundamentales Problem der medizinischen Forschung: den Mangel an verfügbaren und zugänglichen Patientendaten. Durch die Erstellung synthetischer Datensätze können Forscher und Pharmaunternehmen Studien durchführen, ohne auf echte Patientendaten angewiesen zu sein, was sowohl Datenschutzprobleme löst als auch die Forschungsgeschwindigkeit erhöht. Die Technologie der digitalen Zwillinge hat das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren, indem sie präzisere Vorhersagen über Wirksamkeit und Nebenwirkungen ermöglicht. Dies könnte nicht nur Kosten senken, sondern auch die Erfolgsraten klinischer Studien verbessern und letztendlich zu besseren Behandlungsmöglichkeiten für Patienten führen.
Quelle: techcrunch